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Ab wann muss ich mich nach einem Umzug ummelden?

Oft werden bei einem Umzug gerne einmal diverse Dinge vergessen. Dazu gehört auch die Frage, wann man sich eigentlich nach einem Umzug ummelden muss und welche Fristen hier gelten. In diesem Beitrag möchten wir Sie darüber informieren und Ihnen wertvolle Tipps mitgeben, damit Sie keinen Ärger mit den Behörden bekommen und Ihren neuen Wohnort ohne Stress genießen können.

Wann muss ich mich spätestens nach einem Umzug ummelden?

Generell kann man hier sagen, dass man sich so schnell als möglich bei allen wichtigen Stellen (siehe dazu weiter unten) nach einem Umzug ummelden sollte. Doch gerade beim Einwohnermeldeamt und bei der Zulassungsstelle gibt es Fristen, die unbedingt eingehalten werden sollten, da sonst Strafzahlungen drohen.

Einwohnermeldeamt:
Der Gesetzgeber sieht für die Ummeldung eine Frist von 14-Tagen vor. Das bedeutet, dass man sich spätestens 14-Tage nach dem Einzug beim jeweiligen Amt anmelden/ummelden sollte. Hierbei ist wichtig zu sagen, dass „Einzug“ nicht unbedingt auch der Mietbeginn sein muss. Beginnt das eigentliche Mietverhältnis erst 3 Wochen nach dem Einzug, wäre eine Ummeldung schon zu spät. Der Gesetzgeber meint hier den tatsächlichen Aufenthaltsort einer Person. Also, lieber direkt nach dem Umzug die Ummeldung veranlassen.

Zulassungstelle:
Nach dem Einzug in die neue Wohnung sollte man sofort das eigenen KFZ ummelden – so sieht es der Gesetzgeber vor. Tut man dies nicht, können erhebliche Bußgelder auf einen zukommen, die man sich lieber sparen sollte. Der Gesetzgeber spricht hier von sofort und gibt keine Frist an. In der Regel ist es aber so, dass eine Frist von einem Monat durchaus geduldet wird und nicht mit einer Strafzahlung zu rechen ist – verlassen sollte man sich darauf aber nicht. Es können hier Strafen von 30,00€ – 100,00€ auf Sie zukommen. Auch wenn es lästig ist und man eigentlich nur sehr ungern zur Zulassungsstelle geht, sollte man hier möglichst früh in den sauren Apfel beißen und den Schritt gehen – gemacht werden muss es so oder so.

Post:
Bei der Post muss man sich nicht unbedingt ummelden und hat natürlich auch keine Strafzahlung zu befürchten. Trotzdem kann es durchaus Sinn ergeben, einen Nachsendeantrag bei der Post zu hinterlegen, falls man bei einzelnen Anbietern vergessen hat, seine Adresse anzupassen. So kommen nämlich trotzdem alle Briefe an Ihre neue Adresse und Sie müssen keine Angst haben, etwas zu verpassen.

Wo sollte ich mich nach einem Umzug alles ummelden?

Bleibt noch die Frage, bei welchen Institutionen man sich noch alles nach einem Umzug ummelden sollte. Wir haben Ihnen hier eine Auswahl der wichtigsten Stellen zusammengestellt, die Sie abarbeiten sollten.

  • Zulassungsstelle
  • Einwohnermeldeamt
  • GEZ
  • Bank
  • Post (Nachsendeantrag)
  • Versicherung
  • Arbeitgeber
  • Arbeitsamt
  • Finanzamt
  • Stromanbieter
  • Internetanbieter
  • Mobilfunkanbieter

Tipp: Wir wissen, dass man eigentlich andere Dinge bei einem Umzug im Kopf hat, können Ihnen aber nur empfehlen, sich zeitnah mit dem Thema „Ummeldung nach einem Umzug“ auseinander zu setzen. Gemacht werden muss es sowieso und verursacht nur unnötige Kosten, wenn man diesen Teil des Umzuges auf die lange Bank schiebt.

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